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Auf Kur gehen: Das müssen Sie wissen!

Die Kur hat Tradition in Österreich, schon Kaiserin Sissi fuhr gerne nach Meran um sich zu erholen. Mittlerweile ist die tradionelle Kur in Österreich ein Auslaufprogramm. Sie wird nur noch von wenigen Sozialversicherungsträgern unterstützt.

Die Kur hat lange Tradition in Österreich, schon Kaiserin Sissi fuhr gerne auf Kur, etwa nach Meran. Heute ist ein Kuraufenthalt nicht mehr nur einer kleinen Oberschicht vorbehalten, sondern dank der Sozialversicherung der breiten Bevölkerung. 

Was manche nicht wissen: Ein Kuraufenthalt ist kein Wellnessurlaub, sondern dient einem ganz bestimmten Zweck: der Verbesserung und Erhaltung des Gesundheitszustandes. Damit will die Sozialversicherung garantieren, dass Menschen länger arbeiten können und – falls sie schon in Pension sind – nicht zum Pflegefall werden.

So lange dauert eine Kur

Dafür sind im Normalfall 22 Tage notwendig, in denen – je nach Krankheit – eine bestimmte Therapie absolviert wird. Die Kur findet in dieser Zeit stationär in einer Kureinrichtung (Kurhotel) statt. Handelt sich um eine Einrichtung der Sozialversicherung bzw. um eine Vertragseinrichtung, übernimmt die Sozialversicherung einen Großteil der Kosten. Je nach Verdienst, ist ein Selbstbehalt zu zahlen, fällt man unter eine bestimmte Verdienstgrenze, übernimmt die Sozialversicherung die Kosten komplett.

So läuft eine Kur ab

Am Tag des Kurbeginns oder spätestens am Folgetag finden die Untersuchungen bei unseren Ärzten statt. Dann beginnen bereits die ersten Therapien. Während der drei Wochen absolviert man zirka 62 Therapien. Wir legen bei uns sehr viel Wert darauf, dass es nicht nur passive Therapien wie Massagen und Fango sind, sondern auch sehr viele aktive Bewegungstherapien, weil gerade fehlende Bewegung zu Defiziten im Körper führen, denen man mit richtiger Bewegung entgegen wirken kann.

Individueller Therapieplan während der Kur

Während des Kuraufenthalts erhält man pro Tag verschiedene Therapien, die nach den Verordnungen des Kurarztes durchzuführen sind und in einem Therapieplan festgehalten sind. Eine Kur ist eine stationäre Maßnahme. Man bleibt also für die gesamte Dauer in einer Kuranstalt. Dies sind üblicherweise 22 Tage.

Neben den Kurbehandlungen werden heute während fast allen Aufenthalten auch Kurse und Vorträge zu Änderungen des Lebensstils angeboten. Die breite Palette reicht von gesunder Ernährung, bessere Haltung, Bewegung, Raucherberatung und Stressbewältigung und vielem mehr.

Die häufigsten Erkrankungen, die im Rahmen einer Kur therapiert werden:

Die Kur wird nicht mehr wie früher für alle ASVG-Versicherten angeboten (also für die breite Masse der Angestellten). Stattdessen können ASVG-Versicherte um eine Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA) ansuchen.

Nur mehr für kleine Indikationen kann man um eine Kur ansuchen, dazu gehören:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Hauterkrankungen

Für Versicherte der BVAEB und der SVS ist nach wie vor auch eine Kur für Bewegung- und Stützapparat möglich.

Angaben ohne Gewähr