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Rehabilitation bei Stoffwechsel-Erkrankungen

Die Stoffwechsel-Reha legt den Fokus vor allem auf die Diabetes-Einstellung. Die Reha kann helfen, mit Diabetes besser umzugehen.

Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte auf jeden Fall einen Aufenthalt in einem Rehabilitations-Zentrum in Betracht ziehen. Wir erklären die wichtigen Fakten rund um eine Stoffwechsel-Reha: 

Mit welchen Krankheitsbildern sollte man auf eine Reha gehen?

Die häufigste Stoffwechselerkrankung ist Diabetes mellitus, im Volksmund auch als Zuckerkrankheit bekannt. In Österreich sind davon etwa 800.000 Menschen betroffen, davon etwa 30.000 Menschen mit Typ 1-Diabetes und die überwiegende Mehrheit mit Typ2-Diabetes.

Die Stoffwechsel-Reha legt den neben der Behandlung von Begleiterkrankungen den Fokus verstärkt auf die Diabetes-Einstellung. Zusätzlich erfolgt eine Wissensvermittlung, um die Krankheit bestmöglich managen zu können. Ein Rehabilitationsaufenthalt wird daher für Patienten mit einer Diabetes-Diagnose empfohlen.

Eine zweite, kleinere Patienten-Gruppe, die für eine Stoffwechsel-Reha in Frage kommen, sind jene Menschen, die von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes betroffen sind. Dazu zählen etwa Patienten mit chronisch entzündlichen Darm-Erkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn oder auch Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Wann, zu welchem Zeitpunkt sollte man auf Reha gehen?

Eine Reha sollte relativ rasch nach Diagnose einer Diabetes-Erkrankung erfolgen. In diesen drei Reha-Wochen haben die Patienten Zeit, sich auf Ihre Krankheit zu fokussieren und zu lernen, mit Diabetes richtig umzugehen.

Aber auch bei langjährigem Diabetes mit zu hohen Blutzucker-, zu hohen Blutdruck-, zu hohen Blutfettwerten macht eine Reha Sinn, um die definierten Zielwerte zu erreichen.

Den richtigen Zeitpunkt für eine Reha besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelten Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Warum ist eine Reha wichtig?

Wie schon bei kardiovaskulären Erkrankungen ist auch hier die Arteriosklerose – die Gefäßverkalkung – die Hauptkrankheit, die zu zahlreichen Folgeerkrankungen führt.

Das Ziel einer Stoffwechsel-Rehabilitation ist daher, durch eine Optimierung der Blutzuckerwerte, des Blutdrucks und der Blutfette Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Augen-, Nieren- und auch Nervenschädigungen bis hin zu Amputationen zu verhindern.

Bei Menschen, die bereits von Folgeerkrankungen betroffen sind, soll ein Fortschreiten dieser Krankheiten durch Optimierung der Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte gebremst bzw. verhindert werden.

Was erwartet mich während einer Stoffwechsel-Reha? Wie läuft eine solche ab?

In der Rehabilitation lernen PatientInnen, sich richtig zu ernähren, ohne dass der Genuss auf der Strecke bleibt und mehr Bewegung ins Leben zu bringen mit dem Ziel dies auch nach der Rehabilitation beizubehalten. Essentiell für eine Verbesserung des Stoffwechsels ist die Gewichtsreduktion. Dieser Prozess beginnt in der Reha und soll zuhause mit realistischen Zielen fortgesetzt werden.

Die Patienten werden von einem multi-funktionalen Team betreut, bestehend aus ÄrztInnen, DiätologInnen, PhysiotherapeutInnen.

Auch eine psychologische Betreuung ist Teil einer Stoffwechsel-Reha, da Stress und Stressmanagement sowie auch eine bestehende Depression bei der Bewältigung von Diabetes eine wichtige Rolle spielen.

Hier finden Sie alle Reha-Zentren, die auf Stoffwechselerkrankungen spezialisiert sind. 

 

Fotocredit: www.freepik.com

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